Rückblick Family Worship Seminar und Gottesdienst am 6./7.11.10
"Mit allen Generationen JESUS feiern und anbeten" mit Thomas Klein und Team

- Thomas Klein im Sonntagsgottesdienst
26 Männer und Frauen trafen sich am 6. November zum Family Worship Seminar in unseren Gemeinderäumen, davon fast zwei Drittel aus unserer Gemeinde, die anderen aus verschiedenen Gemeinden in Forchheim und Umgebung (bis Haßfurt und Lichtenfels). Auch das Alter der Teilnehmer spiegelte das Anliegen wieder, dass es um ein Miteinander der Generationen geht: von 20 bis 74 Jahren war alles vertreten, zeitweise waren auch ein paar Kinder dabei.
Thomas Klein erzählte uns zunächst, wie Gott ihn in seine Berufung hineingeführt hat. Dann gab er uns eine sehr gute biblische Grundlage von Lobpreis und Anbetung, ausgehend von Markus 12,28-30:
In Vers 28 geht es zunächst einmal darum, dass Gott allein der Herr ist, wir ihn also an die erste Stelle setzen sollen. Wir sollen ihn lieben, und zwar
- aus ganzem Herzen
- aus ganzer Seele (das sind die Gefühle)
- aus ganzem Verstand
- aus ganzer Kraft (d.h. aktiv werden, Kraft einsetzen, z.B. durch Bewegungen oder Aufstehen. Gefühle und Herz folgen dann nach.)

- Thomas Klein im Sonntagsgottesdienst
Mit vielen Bibelstellen und einprägsamen praktischen Beispielen zeigte uns Thomas auf, dass wir Gott loben sollen, weil er es uns befiehlt – und weil es gut für uns ist. Bei der Anbetung geht es darum, ganz tief mit Gott zusammen zu sein. Es geht um eine Liebesbeziehung. Wir sollen Anbeter im Geist und in der Wahrheit sein. Und immer wieder ging es darum, wie man das mit Kindern praktisch umsetzen kann. Das haben wir auch sofort selber ausprobiert, d.h. Thomas und seine beiden Sängerinnen haben uns in eine Lobpreis- und Anbetungszeit hineingeführt.
Seine Beispiele davon, was Kinder in solchen Lobpreis- und Anbetungszeiten mit Gott erlebt haben, haben mich tief berührt.
Die Leidenschaft von Thomas Klein für Gott und sein Herzenswunsch, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene neu von Jesus begeistert werden und gemeinsam ihm begegnen, war deutlich spürbar und wirkte ansteckend.
Der Gottesdienst am Sonntag war dann ein praktisches Beispiel dafür, wie alle Generationen gemeinsam Jesus feiern und anbeten können. Sicher war manches ungewohnt für uns (z.B. das große Bühnenbild, die Lautstärke und Art der Lieder, die lockere, spritzige, „coole“ Art von Thomas...), aber die Kinder waren begeistert dabei, und auch eine ganze Reihe Erwachsene „trauten sich“, z.B. bei den Bewegungen mitzumachen. Ich fand es sehr schön, wie am Anfang zu zweit (aus verschiedenen Generationen) füreinander gebetet wurde (auch wenn es ein bisschen Durcheinander gab), oder wie Erwachsene und Kinder ans Mikrofon gingen und Gott dankten. Auch die Zeugnisse darüber, was Gott während der Anbetungszeit gewirkt und gesprochen hat, waren sehr bewegend und ermutigend.
Es war ein „besonderer“ Gottesdienst (Aussage von Thomas: es ist ein besonderer Gottesdienst, weil Gott besonders ist), wie wir ihn nicht immer haben werden. Aber wir haben Impulse bekommen, die wir aufnehmen können. Es liegt an uns, gemeinsam zu überlegen und herauszufinden, was wir auf welche Art und Weise bei uns umsetzen können.
Übrigens: Wer sich für die Seminarunterlagen interessiert, kann sich an mich wenden.
An dieser Stelle bedanke ich mich auch ganz herzlich bei allen Helfern, die dazu beigetragen haben, dass Seminar und Gottesdienst so reibungslos ablaufen konnten.
Waltraud Barron