02.03.10
Hallo Freunde,
jetzt hab ich es endlich geschafft den ersten Rundbrief fertigzustellen. Ich bin jetzt seit einem Monat hier in Lüdenscheid auf der Bibelschule und darf diesen Ort mein neues Zuhause nennen. Ich danke Jesus jeden Tag, dass ich hier sein darf. Wir sind hier 30 Menschen die gemeinsam dieses Jahr miteinander verbringen. Es ist echt genial jeden Tag Jesus anzubeten, sich in die Bibel reinzugraben und mit den Leuten hier sein Leben zu teilen. Dieser Bibelvers im 1. Timotheusbrief 6,6 beschreibt diese Situation sehr gut: "Wahrer Glaube und die Fähigkeit, mit wenigem zufrieden zu sein, sind tatsächlich ein großer Reichtum."
In diesem ersten Monat haben wir noch keine Einsätze in der Stadt gemacht. Im Vordergrund standen die Beziehung zu Jesus und die Beziehungen untereinander. Wir wollen so leben, wie es im 1. Johannesbrief 4,7-9+12 steht: Liebe Freunde, lasst uns einander lieben, denn die Liebe kommt von Gott. Wer liebt, ist von Gott geboren und kennt Gott. Wer aber nicht liebt, kennt Gott nicht, denn Gott ist Liebe. Gottes Liebe zu uns zeigt sich darin, dass er seinen einzigen Sohn in die Welt sandte, damit wir durch ihn das ewige Leben haben. (...) Niemand hat Gott je gesehen. Aber wenn wir einander lieben, dann bleibt Gott in uns, und seine Liebe kommt in uns zur Vollendung. Diese enge Beziehung zu Jesus, unserem Herrn, und die Beziehung untereinander sollen die Grundlage sein für unsere Einsätze in der Stadt, die wir ab März beginnen. Wir wollen auf den Straßen in Lüdenscheid Menschen mit der Liebe Gottes begegnen, auf Kinderspielplätzen Kinder von Jesus begeistern, nachts Menschen in den Kneipen Hoffnung schenken. Wir wollen der Stadt Bestes suchen (Jeremia 29,7), unsere Verantwortung wahrnehmen und beten, dass Jesus diese Stadt durchdringt mit der Wahrheit, die die Menschen wirklich frei macht. Johannes 8,36: "Nur dann, wenn der Sohn euch frei macht, seid ihr wirklich frei."
Ok, nun möchte ich euch noch etwas mit hinein nehmen wie der Tag hier so abläuft:
6:30 Wecker klingelt - aufstehen
7:00 - 7:30 Frühstück
7:30 – 8:30 Persönliche Zeit mit Gott
8:30 - 11:00 Andacht / Seminar / Bibelarbeit / Studierzeit / Missionsgebet
11:00 – 13:00 Arbeitszeit - ich repariere hier Autos
13:00 – 13:30 Mittagessen - hier schmeckt es wie in der Wirtschaft
13:30 - 15:00 Persönliche Zeit mit Gott
15:00 – 17:30 Arbeitszeit
17:30 – 18:00 Abendessen
19:30 - 22:00 Gebet / Seminar / Bibelarbeit / Gottesdienst (Samstag)
Ich finde es wirklich gut, dass wir hier auch genug Zeit haben um uns mal zurückzuziehen und mit Jesus allein sein zu können. Das ist wirklich wertvoll.
An zwei besonders schönen Ereignissen möchte ich euch noch teilhaben lassen. Mein Zimmerkollege hat seit einigen Jahren Schmerzen in den Handgelenken und ist daher stark eingeschränkt. Während einer Anbetungszeit merkte er, dass er keine Schmerzen mehr hat. Daraufhin ist er raus gegangen und hat ein paar Liegestützen gemacht um zu sehen, ob das wirklich sein kann. Tatsächlich hat Jesus seine Hände berührt und er ist jetzt frei von Schmerzen.
Zweitens hatte ein Schülerin starken Druck auf den Augen. Sie hat eine angeborene Krankheit und musste immer, wenn sie Druck auf die Augen bekam, operiert werden. Seitdem sie auf der Schule ist hat das wieder angefangen und sie stand kurz davor sich wieder operieren zu lassen. Doch auf einmal ist der Druck verschwunden während unser Schulleiter eine Andacht hielt. Danke Jesus, dass deine Liebe zu uns keine Grenzen kennt.
Ich wünsche euch allen Gottes Segen und möchte mich bedanken für alle Gebete.
Euer Markus


